Arbeitslosigkeit damals und heute
In den letzten fünfzig Jahren ist die Arbeitslosenquote in Deutschland kontinuierlich angestiegen. Waren in den 1960er und 1970er Jahren noch weniger als 2 Prozent der Erwerbsfähigen arbeitslos, ist die Quote in den folgenden Jahrzehnten im deutschen Durchschnitt auf bis zu 14 Prozent (2005) angestiegen (Gefunden über die Hörzu).
Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig. Neben Faktoren wie Witterung und Konjunkturzyklen, die lediglich kurz- bis mittelfristig Einfluss auf die Beschäftigungsquote haben, ist der wichtigste Einflussfaktor die strukturelle Veränderung der deutschen Wirtschaft. Vor 50 Jahren war ein Großteil der Bevölkerung noch im primären und sekundären Sektor, das heißt in der Landwirtschaft oder im produzierenden Gewerbe tätig. Heute arbeitet der Großteil der Deutschen im tertiären, das heißt im Dienstleistungssektor. Der technische Fortschritt, in Form von Landmaschinen, Automatisierungstechnik und so weiter ermöglichte diese Entwicklung.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Arbeitslosenquote, seit dem Maximum Mitte der 2000er Jahre wieder rückläufig. Nach der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise befindet sich Deutschland wieder in einer Aufschwungsphase. Langfristig gesehen ist aufgrund der vorher bereits genannten Entwicklungen eher mit einem weiteren Ansteigen der Arbeitslosigkeit zu rechnen.
Das Fernsehprogramm heute zeigt verschiedene Meinungen über die weitere Entwicklung der Arbeitslosenzahlen.
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